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US Chromecast Probleme mit WLAN in Europa/Deutschland

Wie man ein Google Chromecast Stick einfach in Betrieb nimmt, habe ich bereits beschrieben. Wieso manche trotzdem Probleme mit dem Betrieb oder in Betrieb nehmen haben werden, werde ich hier näher erläutern.

Der große Unterschied zwischen dem Wireless Local Area Network (WLAN) nach IEEE 802.11b/g/n Standard in 2,4 GHz Bereich, zwischen Europa und USA ist die Anzahl der zur Nutzung freigegebenen Kanäle. Während die Amis lediglich 11 Kanäle zur Verfügung haben, sind es in Europa 13. Somit ist es schwer einen Chromecast in Betrieb zu nehmen oder zu nutzen, wenn das WLAN zuhause fest auf die Kanäle 12 und 13 eingestellt ist. Alternativ das WALN im Access Point/Router auf automatische Wahl steht und auf Kanal 12 oder 13 umspringt.

Somit bleibt fest zu halten, wenn US Chromecast Stick zu Einsatz kommt (Stand Ende 2013 gibt es keine anderen :-)), dann WLAN nur in den Kanälen 1 bis 11 betreiben und glücklich sein.

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Thin Client Management

In den letzten Jahren ist die Anzahl der Firmen, die Terminalserver oder XenApp im Betrieb einsetzen gestiegen. Dieses Konzept bieten zahlreiche Vorteile, aber auch ein paar Nachteile und ist nicht immer bei jeder Firma und jedem Arbeitsplatz umsetzbar.
Fragt man den Systemadministrator oder die Geschäftsführung nach den Gründen für den Einsatz dieser Technologie, kommt früher oder später der Vorteil in der Wartung als einer der Pluspunkte.
Das Konzept wurde aber bei allen meinen Neukunden immer nur Halbherzig umgesetzt. Während man bei den Terminalservern von einer erleichterten und verringerten Administration ausging, krachte spätestens beim Einsatz von Thin Clients dieses Argument zusammen. Die Thin Clients sind ausgesucht worden, nach dem Schema, wir haben die Server und Monitore vom Hersteller XY, also nehmen wir auch die Thin Clients vom gleichen Hersteller. Befragt nach zentralem Management, kam bei Kunden mit kleiner Anzahl von Thin Clients die Ausrede, bei unseren 5 Geräten lohnt es nicht, da war ich zu Fuß schneller oder zentrales Management sei nicht bekannt gewesen. Bei größeren Umgebungen kommt dann oft die Ausrede, wir haben mit 3-5 Thin Clients angefangen und die anderen sind im laufe der Zeit dazu gekommen, deswegen haben wir es immer manuell gemacht, aber wir hatten auch mal drüber nachgedacht mit zentralem Management die Geräte zu verwalten. Erst in den richtig großen Unternehmen setzen die Kunden auf zentrales Management und suchen auch schon mal die Thin Clients danach aus.

Was ist jetzt mit den „kleinen und mittleren“ Umgebungen, wieso waren sie scheinbar ohne ausgekommen und ich sehe es anders?

Nun das Wort, scheinbar, trifft es direkt auf den Punkt. Oft waren in den Umgebungen Fehler an Thin Clients vorhanden, die mit ist halt so abgestempelt wurden. Das Betriebssystem und BIOS/EFI wurden nicht aktualisiert, weil man davon ausgegangen ist bei Thin Clients wäre es nicht möglich/nötig. Spätestens beim Wechsel des Servers oder der IP musste erneut zur allen Thin Clients gerannt werden und diese manuell umgestellt werden. Den Hammer schoss ein Kunde ab, der seine Thin Clients aus ganz Deutschland einsenden ließ um das Windows CE zu aktualisieren und neuen Servernamen zu hinterlegen.

Ab wann lohnt es sich also auf vernünftige Thin Client mit zentralem Management zu setzen?

Meine Antwort auf diese Frage ist sehr simpel, ab dem ersten Thin Client. Der Mehraufwand liegt nur in der Installation und Einarbeitung in die Software. Die Einrichtung ist auch beim Thin Client nötig, also entfällt diese als Mehraufwand. Der Mehrwert überwiegt, ob es das flashen eines aktuellen BIOS/EFI oder Betriebssystem ist, das Wechseln der IP-Adresse oder des Namen des Servers ist oder einfach andere Anpassungen an der Konfiguration. Alle diese Änderungen können zentral erledigt werden und manchmal Zeitlich beeinflusst werden (je nach Management Software). Als kleines Beispiel, durch einen Fehler im System muss ein neues System geflasht werden, also kann ich bestimmen nach dem Abmelden soll der Flash-Vorgang gestartet werden oder die Geräte sollen Nachts alle gestartet werden und dann geflasht werden um danach wieder abgeschaltet zu werden. Schon haben ich einen großen Mehrwert, der auch bei 1-2 Geräten vorhanden ist.
Im übrigen haben ich es noch nie erlebt, dass der Wechsel nach erfolgreicher Etablierung von 1-2 Geräten stoppt, sondern er wird fortgesetzt und dann ist man zu Faul noch ein Management in Betrieb zu nehmen!

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EMC Speicherprozessoren und Management Ports

Ein kleiner Flüchtigkeitsfehler mit blöden folgen, anders kann ich das nicht beschreiben. Deswegen die schriftliche Erinnerung, falls ich nochmal unter Zeitdruck in die Situation komme.

Der EMC Unisphere Storage System Initialization Wizard brachte mir diese Woche bei dem Versuche ein EMC VNX5300 Storage einzurichten immer wieder den folgenden Fehler:

The storage processors in the targeted storage system have inconsistent settings and cannot currently be configured with this tool.

If the storage system was recently rebooted, one of the storage processors may still be booting. If this is the case, click ‚Back‘ on the next screen, wait a few minutes, and then click ‚Discover again‘.

Es gibt in den EMC Foren einen Lösungsansatz (Verbindung zwischen Switch und Storage springt permanent zwischen 1GBit/s und 100MBit/s), der aber bei mir nicht gefruchtet hat, weil ich einen anderen Fehler hatte. Andere Hersteller weisen einen Techniker hier auch deutlicher auf das Problem oder haben auch keins damit. Ich habe lediglich nur eine der beiden Management Ports am Switch angeschlossen, was zu besagten Fehler führte. Nachdem beide Management Ports angeschlossen waren, lief der EMC Unisphere Storage System Initialization Wizard problemlos durch und das Storage war kurz drauf im Netzwerk eingerichtet, für weitere Tätigkeiten.

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Bild am Fernseher optimal einstellen

Seit dem Kauf unseres Samsung Full HD TV war ich stets mit dem Bild des Fernsehers unzufrieden. Zahlreiche Versuche das Bild optimal einzustellen schlugen fehl und führten nicht zur meiner Zufriedenheit. Dazu mussten nach jedem Firmware Update die Einstellungen erneut vorgenommen werden. Aus Frust habe ich irgendwann aufgegeben und mir geschworen nie wieder einen Samsung TV zu kaufen.

Am Wochenende erneut verärgert durch das zu dunkle Bild und sonstige Einstellungen bekam ich von meinem Bruder einen super Tipp. Die Firma BUROSCH Audio-Video-Technik aus Stuttgart hat eine Umfangreiche Präsenz zur dem Thema, TV Bild optimal einstellen. Mit zahlreichen Beschreibungen, Lehrvideos und Testbildern. Unter anderem ist es möglich gegen Zahlung von 9,90€, 24 Referenz Full HD Testbilder zu erwerben für die Einstellungen und die Verifikation.

Ich entschloss mich zunächst es mit den kostenlos erhältlichen Testbildern und dem Einstellungsvideo für Samsung Fernseher zu versuchen. Die gesamte Aktion hat schon über eine Stunde gedauert, aber sie war es auch wert. Der Unterschied ist deutlich sichtbar und zudem ist mir und meinem Bruder klar geworden, dass jede Quelle einzeln eingestellt werden muss. Interessant empfand ich die Erfahrung, dass die Testbilder optimal aussahen, während das TV- und BlueRay-Bild zunächst zu hell geraten sind. Nach einer Korrektur der Helligkeit und der Hintergrundbeleuchtung waren die Testbilder immer noch OK und das Fernsehbild nun für uns optimal. Eventuell wäre dieses „Phänomen“ mit den 24 Referenz Full HD Testbildern nicht passiert.

 

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FreeDOS … – BIOS Update bei Fujitsu

Seid ein paar Jahren schon, bin ich ein Fan der Hardware aus dem Hause Fujitsu Technology Solutions (zuvor Fujitsu Siemens Computers), aber nur aus dem Business Bereich. Die Consumer Geräte sind nichts besonderes und werden wie üblich bei externen Fertigern in Billiglohnländern entwickelt und produziert und dann mit dem Fujitsu Label vertrieben.
Ganz anders sieht es da schon bei den Business Geräten, diese werden mit in Deutschland entwickelt und auch hier zusammengebaut. Seitdem Siemens das Joint Venture verlassen hat, ging auch ein spürbarer Qualitätszuwachs bei den Geräten und Tools um.
Leider ärgert mich aber schon einiger Zeit und diese Woche wieder ein Problem. Zum Update von BIOS und der Firmware im SAS- / RAID-Kontrollern, Netzwerkkarten und iRMC, greift Fujitsu auf bootbare USB-Sticks. Soweit finde ich den Weg auch OK, aber leider scheinen die erstellten Images meist bei mir nicht zu funktionieren. Dann geht die Telefoniererei mit dem Support oder Suche im FTS Portal los. Da ich diese Woche keine große Lust mehr drauf hatte und schließlich das bissen DOS auch noch beherrsche, ging ich einen anderen Weg. Nach etwas suche kam ich auf die Lösung bei biosflash.de. Dort wird ein Tool angeboten, dass den USB-Stick formatiert und bootfähig macht. Danach muss lediglich der Inhalt der Fujitsu Images ohne die Systemdateien von FreeDOS auf den Stick kopiert werden und schon kann es los gehen mit dem flashen. Positiver Nebeneffekt, da die vorhandene Partition auf dem USB-Stick benutzt wird, braucht es hinterher keine Tools um die ursprüngliche Kapazität wiederherzustellen.