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VDR überarbeitet (Squeeze + SSD)

Die c’t Version 7 vom VDR hat bereits ein paar Tage auf dem Buckel. Unter anderem beherrscht der alte Kernel 2.6.26-2-486 den TRIM-Befehl für SSDs nicht, war im Debian Lenny nicht vorgesehen. Weiterhin ist es empfehlenswert ein paar Anpassungen zu machen um die Belastung für die SSD gering zu halten und so die Lebensdauer zu steigern.

Update von Debian auf Squeeze

Dank Debian leicht gemacht. Zunächst werden die aktuellen Pakete auf den letzten Stand gebracht, falls schon nicht vorhanden. Einfach die drei Befehle hintereinander durchführen:
apt-get update
apt-get upgrade
apt-get dist-upgrade

Jetzt muss die /etc/apt/sources.list anpassen werden und dann kann es losgehen:
deb http://www.debian-multimedia.org/ squeeze main

deb http://ftp2.de.debian.org/debian squeeze main contrib non-free
deb-src http://ftp2.de.debian.org/debian/ squeeze main contrib non-free
deb http://security.debian.org/ squeeze/updates main contrib non-free
deb-src http://security.debian.org/ squeeze/updates main contrib non-free

deb http://e-tobi.net/vdr-experimental squeeze base backports addons vdr-standard vdr-extensions vdr-multipatch
deb-src http://e-tobi.net/vdr-experimental squeeze base backports addons vdr-standard vdr-extensions vdr-multipatch

Ich nehme noch eine Anpassung an der /etc/apt/preferences vor:
Package: *
Pin: release o=Debian,a=stable
Pin-Priority: 600

Package: *
Pin: release o=e-tobi.net
Pin-Priority: 1001

Nachdem die Quellen eingetragen sind, kann nun der Upgrade durchgeführt werden. Erneut die drei Befehle hintereinander durchführen:
apt-get update
apt-get install apt dpkg aptitude
apt-get dist-upgrade

Nach dem Upgrade ist der VDR am laufen, aber meine Haupauge Nexus-S gib auf dem Fernseher kein Bild aus. Abhilfe bringt die Installation des Pakets vdr-plugin-dvbsddevice, sowie ein Neustart des VDR:
apt-get install vdr-plugin-dvbsddevice
/etc/init.d/vdr restart

Das System von unnötigen Dateien bereinigen mit:
apt-get autoclean

Auslagern des /tmp Ordners in den Arbeitsspeicher.

Ein einfacher Eintrag in die /etc/fstab lagert den /tmp Ordner in den Arbeitsspeicher aus und entlastet so die SSD.
tmpfs /tmp tmpfs nosuid 0 0

Zum zweiten Teil

Quellen für die Einzelnen Punkte waren:
Sysadmins Life
Martin Sebald
e-Tobi

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Hardware für VDR vollständig

Wie schon angekündigt, wollte ich die Hardware meines VDR in Sachen Festplatten überarbeiten. Die beiden 1TB Platten von Samsung sind nun aus dem System geflogen. Als Systemplatte kommt nun eine SSD zum Einsatz, die OCZ Vertex Plus mit 30GB. Für das bisschen Linux sind die 30GB deutlich zu viel, aber Preis/Leistung waren OK und vielleicht kann man die 29GB freien Platz für etwas anderes gebrauchen. 😉

Als Ablage für die Aufzeichnungen, sowie Samba Freigabe kommt die Samsung SpinPoint F4 EcoGreen mit 2TB zum Einsatz. Die platte ist durch nur 5400rpm schön leisen und verbraucht wenig Strom, trotzdem ist sie nicht Lahm.

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Neuer VDR nach langer Zeit

Ich kann mich gar nicht mehr erinnern wann ich das kleine, Fujitsu-Siemens Scenic P300, System für meinen VDR erworben habe. Es wurde im laufe der Zeit lediglich mit einer 300GB Ultra-ATA Festplatte aufgerüstet und etwas mehr Arbeitsspeicher kam hinzu. Eigentlich könnte das System auch weiterhin so laufen, aber mangels SATA Schnittstellen und wegen teuren Ultra-ATA Festplatten wurde es nun langsam an der Zeit über einen Nachfolger nachzudenken. Und da mein Fujitsu Siemens Esprimo P5615 bisher immer gute Dienste geleistet hat, wird er nun seine zweite Chance in unserem Haushalt bekommen, als Videorekorder und zentrales Festplattensystem.

Die Grafikkarte ist bereits im Sommer 2011 gestorben und sorgt nicht mehr für erhöhten Stromverbrauch. Eine der beiden 1TB Samsung Platten schein etwas unruhiger zu laufen, aus diesem Grund und um etwas mehr Strom zu sparen, wird das System bald mit einer kleinen SSD und einer 2TB Festplatte ausgestattet. So kann ich die Festplatte immer schlafen schicken, wenn sie nicht benötigt wird. Neben dem kleinen Stromspareffekt wird es wohl etwas ruhiger werden und ich kann eventuell den zusätzlich eingebauten Papst Lüfter komplett aus lassen.

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Umbau total

Es ist mein persönlicher Rekord, meinen Hauptrechner habe ich im Februar 2007 erworben. Fast vier Jahre habe ich ihn nun unverändert genutzt. Nach anfänglicher Aufrüstung mit 4GB RAM, 2x 500GB HDD und Nvidia Grafikkarte, blieb er lange nahezu unverändert. Ein cordless Desktop, eine Webcam und die eine oder andere kleine Änderung. Irgendwann wurden die 500GB Platten gegen 1TB ersetzt und mein altes XP Profession wurde durch ein Windows 7 Ultimate ersetzt.

Am 8. Dezember nach langen Überlegungen und durch etwas Glück kam ich zum Nachfolgesystem. Dieses mal wurde meine langjährige Tower-PC Ära durch ein Convertible Tablet PC abgelöst. Das System, ein Fujitsu Lifebook T901, wurde in alter Tradition gleich umgebaut. Die eingebaute 500GB Festplatte wurde durch eine Crucial m4 SSD mit 256GB ersetzt um mehr Dampf zu haben. Weiterhin gesellten sich weitere 4GB Kingston Speicher hinzu, womit das Maximum erreicht wäre. Zusammen mit der Intel Core i7-2620M CPU ist wieder genügend Power an Board um die eine oder andere virtuelle Maschinen zu betreiben. Als netten Gadget baute ich die serienmäßige Festplatte in einen Erweitungsbay von Fujitsu ein, womit sie jeder Zeit den DVD-Brenner ersetzen kann und so für mehr Speicherplatz sorgt.

Damit ich nicht ganz auf den Komfort eines PC Systems verzichten muss war bei meinem System eine Dockingstation, an der ich meine beiden Fujitsu-Siemens Monitore und sonstige Erweiterungen bequem betreiben kann.

Nach dem Stress im Dezember konnte ich zwischen den Tagen das System fertig machen und meine Daten endgültig migrieren und so meinem alten System den Weg zur seinem zweiten Leben frei machen.

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HowTo: Upgrade von c’t VDR 6.x (Debian etch) auf 7.0 (lenny)

Heute war es soweit, ein neuer Fernseher brachte mich dazu meinen gut laufenden c’t VDR 6.2 auf 7.0 zu aktualisieren. Es war noch nicht einmal der Fernseher selber, sondern der MediaTomb uPnP Server.
Das Upgrade benötigte zwar etwas Zeit, lief aber am sonsten problemlos über die Bühne, ein Backup empfiehlt sich trotzdem.

Als erstes muss die /etc/apt/sources.list angepasst werden, vorher:
deb http://ftp.de.debian.org/debian etch main contrib non-free
deb http://ftp2.de.debian.org/debian-security  etch/updates main contrib non-free
deb http://www.debian-multimedia.org/ etch main
deb http://e-tobi.net/vdr-experimental etch base addons vdr-multipatch backports
deb http://e-tobi.net/vdrdevel-experimental etch vdr-multipatch
deb http://www.heise.de/ct/ftp/projekte/vdr/v6 debs/

nachher:
deb http://ftp2.de.debian.org/debian lenny main contrib non-free
deb http://security.debian.org/ lenny/updates main contrib non-free
deb http://www.debian-multimedia.org/ lenny main
deb http://e-tobi.net/vdr-experimental lenny bases addons vdr-multipatch backport
deb http://e-tobi.net/vdrdevel-experimental lenny vdr-multipatch
deb http://www.heise.de/ct/projekte/vdr/v70 debs/

Damit sind schon einmal die Paketquellen für Debian lenny bekannt und es kann mit dem Upgrade begonnen werden:

  • Zunächst die Paketquellen einlesen mit: apt-get update
  • Dann das Upgrade starten mit: apt-get dist-upgrade

Jetzt werden die Pakete runtergeladen und aktualisiert, Rückfragen die eventuell aufkommen am besten mit y bestätigen.

  • Nun muss noch ein neuer Kernel installiert werden, eine Übersicht über mögliche Kernel bekommt man mit: apt-cache serch linux-image | grep etobi
  • Die Installation bitte mit apt-get install-kernel-image-(gewünschte Version) durchführen
  • Als letztes den VDR neustarten mit: shutdown -r now.

Um Plattenplatz zu sparen, kann man nach dem Neustart den alten Kernel entfernen, in meinem Fall: apt-get remove linux-image-2.6.18-4-486.

Quelle: VDR-Portal