Category Archives: virtualisierung

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HP ProLiant DL380 G8 – VMware 5.1 Netzwerkkarte nicht erkannt

Ganz nach dem Moto neue Woche, neue Herausforderung, war es diese Woche eher eine kleine, aber gemeine.
Mein nächster Auftragsgeber entschied sich für HP Server + Storage als Grundlage für seine Virtualisierung, soweit kein großes Thema. Ich habe auf der HP Steite zum ProLiant DL380 G8 nachgesehen, aber keine angepassten Images für den VMWare gefunden. Also wie immer, bei HP Servern, die originale VMware ESXi 5.1 CD genommen.
Nach dem booten, aber leichtes erstaunen. Trotz der 4 on Board und der weiteren 4 erweiterten Netzwerk Ports steht auf dem Bildschirm:

No network adapters were detected. Either no network adapters are physically connected to the system, or a suitable driver could not be located. A third party driver may be required.

Nur ein Neustart war möglich.
Nach etwas Recherche im Netz dann die Lösung gefunden, HP hat die Links für die VMware Image versteckt.

Mit diesen angepassten Images war die Installation ohne Problem möglich und alle Netzwerkkarten können nun genutzt werden.

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Der Hardware-Überwachungsdienst auf diesem Host antwortet nicht oder ist nicht verfügbar

Diese Woche konnten bei einem Kunden die Hardware Sensoren im vSphere 5.0 nicht ausgelesen werden. Egal ob ich versucht habe die Sensoren zurück zu setzen oder ein Update diser durchzuführen, immer die gleiche Meldung:

Der Hardware-Überwachungsdienst auf diesem Host antwortet nicht oder ist nicht verfügbar

Die Lösung war relativ schnell gefunden, nachdem ich den VMware vSphere Client auf englisch umgestellt hatte und nach dem Fehler in englischer Sprache gesucht habe.
Es muss das Common Information Model zurückgesetzt werden und danach können die Sensoren wie gewohnt ausgelesen werden.
Einfach auf dem Server per SSH aufschalten und in der Shell den Befehl /etc/init.d/sfcbd-watchdog restart aufrufen. Danach werden die Sensoren im VMware vSphere Client nach einer Aktualisierung normal angezeigt.

Quelle: VMware KB1013080

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VMware vCenter Converter CD anpassen

Geht es darum ein physikalisches System in eine virtuelle Maschine zur überführen, führe zahlreiche Wege zum Ziel. VMware bietet den etwas besser betuchten Kunden seine VMware vCenter Converter CD an. Die CD basiert auf Windows PE und erstellt einen Klone des Systems im ausgeschalteten Zustand (offline oder cold clone). Leider sind auf der CD nicht für alle auf dem Markt verfügbaren Geräte Treiber integriert und so kann man sich jetzt auf zwei Wegen weiterhelfen.

  1. Beim Starten F6 und Treiber über Diskette nachladen (dauert und benötigt ein Diskettenlaufwerk).
  2. Den Treiber zum ISO-Image hinzufügen und das ISO neu brennen (CD-RW schont die Umwelt).

Wenn es darum geht den Treiber in das ISO-Image zu integrieren, liefert VMware im vCenter Converter CD ZIP-Paket das kleine Tool petool.exe mit. Ein Treiber für einen Festplattenkontroller wird nun, wie folgt integriert. Zunächst den aktuellen Treiber beim Hersteller herunterladen und dann entpacken, in diesem Beispiel gehe ich davon aus, dass der Treiber am ende unter C:DriverStorage liegt. Jetzt folgt in dem Converter-Verzeichnis der Aufruf:
petool.exe -i coldclone.iso -d C:DriverStorage
daraufhin erstellt das Tool eine Sicherheitskopie des ISO (coldclone.iso.bak) und integriert den Treiber in ein neues ISO-Image. Jetzt braucht es nur noch gebrannt werden und es kann los gehen.
Fehlt ein Netzwerkkarten-Treiber geht man genauso vor, nur die Option -d wird durch -n ersetzt und natürlich der Treiber-Pfad angepasst.
Einen kompletten Überblick über alle Optionen fordert der Aufruf petool.exe -h zu tage.

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V2V – schnell und einfach

Wenn man die Virtualisierungswelt wechseln möchte kann es schwierig werden. In meinem Fall beim Wechsel vom Hyper-V ins VMware vSphere 4 Lager wollte es nicht ganz so schön und schnell klappen, wie ich es mir vorgestellt habe. Beim Versuch mit dem VMware vCenter Converter dauerte es und die Belastung auf dem Hyper-V war auch nicht ohne. Theoretisch kann man es so machen, aber praktisch nicht bei mehr als einer oder zwei Maschinen, es sei den man hat Geduld und Zeit.

Bei der Suche nach einer schnellen und akzeptablen Lösung bin ich über etliche verschiedene und Aufwendige Wege zur diesem Thema gestoßen. Aber auch meine Lösung war tief unter vergraben. Der StarWind V2V Converter von StarWind Software Inc. ist frei erhältlich, klein und sehr schnell. Es wurde in meinem Fall lediglich aus der VHD Platte eine VMDK gemacht und fertig. Die neue Hardware ist schnell zusammengeklickt und mit dem Einspiele der VMware-Tools vorab umgeht man Bluescreens oder andere Störungen nach dem konvertieren.

Eine einfache und schnelle virtual to virtual Lösung

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ESXi 4 Server auf einem USB-Stick

Versucht man den ESXi 4 Server einfach so auf einem USB-Stick zu installieren wird alles zunächst so aussehen, als ob es ohne weiteres funktioniert, bis zum Neustart. Nach dem Neustart kommt auf dem Bildschirm lediglich die Meldung „No Operating System found“.

Es ist aber nicht weiter schwer den ESXi Server auf einem USB-Stick lauffähig zu machen, hier die einzelnen Schritte:

  • Zunächst die Datei image.tgz von der ESXi 4 CD bzw. ISO-Image entpacken (ich habe dazu IZArc benutzt).
  • In dem nun entpackten Pfad usrlibvmwareinstaller findet sich die Datei VMware-VMvisor-big-164009-x86_64.dd.bz2 diese muss ebenfalls entpackt werden.
  • Nun wird die Imagedatei VMware-VMvisor-big-164009-x86_64.dd auf dem USB-Stick geschrieben, dazu nutzen wir WinImage.
  • In WinImage einfach unter Disk den Punkt “Restore Virtual Harddisk Image on physical drive” auswählen (bei Vista/7 WinImage mit Admin-Rechten Starten, sonst wird der Stick nicht angezeigt).
  • Den USB-Stick auswählen und dann die Imagedatei, ein paar mal weiter, weiter und Fertigstellen.

Fertig ist der ESXi 4 Server auf einem USB-Stick. Anstecken in BIOS die Bootreihenfolge auf Stick setzen und schon kann es losgehen.

bzw. ISO-Image