Category Archives: virtualisierung

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HowTo – SSH unter VMware ESXi

Serienmäßig ist es nicht möglich sich per SSH auf einem ESXi Server anzumelden. Mit wenigen Schritten lässt sich das ändern:

  1. Am Server wechselt man mit Alt + F1 auf die Konsole.
  2. Hier muss unsupported eingegeben und bestätigt werden, auch wenn nichts angezeigt wird.
  3. Jetzt wird das root Kennwort abgefragt.
  4. Mit Hilfe des vi muss die Konfiguration angepasst werden, vi /etc/inetd.conf
  5. In der Konfigurationsdatei befinden sich zwei Zeilen (IPv4 und IPv6) mit “#ssh”, es muss nur die Raute entfernt werden.
  6. Jetzt einfach den vi mit “:wq!” verlassen.
  7. Als letztes folgt nur der Aufruf services.sh restart

Erledigt, der Zugang per SSH ist freigeschaltet.

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Sicher Snapshots entfernen – ESX Server

Beim entfernen von größeren Snapshots im ESX Server, mit Hilfe des Virtual Infrastructure Clients, kann es zu einem time out kommen. Der Virtual Infrastructure Client fragt nicht nach, wie weit der Server mit dem entfernen des Snapshots ist, sondern wartet nur eine Zeit X, wenn diese abgelaufen ist und das Snapshot bis dahin nicht sauber entfernt worden ist wird, nur ein „Operation time out.“ zurückgegeben. Unter Umständen ist der Server noch damit beschäftigt das Snapshot in die virtuelle Maschine zu schreiben, aber man bekommt es nicht mehr mit.
Deswegen ist es sicherer die virtuelle Maschine sauber runter zu fahren und in der Kommandozeile das entfernen des Snapshot durchzuführen. Dazu wird in der Kommandozeile der folgende Befehl aufgerufen:
vmware-cmd /vmfs/volumes/storage1/VMachine-Name/VMaschine-Name.vmx removesnapshots
So je nach Geschwindigkeit der Hardware und Größe des Snapshot kann man sich jetzt nicht nur einen Kaffee holen, sondern unter Umständen einen Kochen oder das Auto waschen. 😉

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Die Plattenkapazität in einer virtuellen Maschine vergrößern – Workstation 6.x

Das vergrößern der Plattenkapazität in einer VMware Workstation 6.x Maschine läuft fast genauso, wie beim ESX Server ab. Im Ordner der Maschine wird der Kommandozeilen Befehl ausgeführt:
"Program FilesVMwareVMware Workstationvmware-vdiskmanager.exe" -x 50GB VM_NAME.vmdk
Natürlich vorher die Workstation beenden und etwas Geduld für das vergrößern aufbringen!

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Patchen von VMware ESX 3.0.x

VMware hat beim ESX 3.0.x Server leider keine Automatik für das Patchen vorgesehen. So muss der Systemadministrator mühselig die Patches einzeln von der VMware Seite runterladen, entpacken und einspielen. Das nimmt viel Zeit in Anspruch und ist zudem eine langweilige Beschäftigung.
Abhilfe verspricht hier der VMTS Patch Manager von Massimiliano Daneri.
Kurz das Tool auf einem Windows Rechner installieren und los gehts. Es überprüft die ESX-Server auf ihren Patch-Stand und lädt die nötigen Patches automatisch oder manuell runter. Das einspiele der Patches gestaltet sich genauso simpel. Bei einer Patch-Orgie, die ich gerade erst hinter mich gebracht habe, habe ich den VMTS Patch Manager einfach über Nacht die nötigen über 3,6GB an Patches runterladen lassen um am nächsten Tag in ruhe die Installation zu starten. So macht der Job doch gleich mehr Spaß. 😉

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Operation timed out

Die VM kommt nicht mehr hoch.
Die VM kommt nicht mehr hoch.

Nach dem das gemountete ISO-Image plötzlich nicht mehr erreichbar war hängte sich die VM weg. Zunächst waren nur Meldungen zu Kommunikationsfehlern (A general system error occured: The system returned an error. Communication with the virtual machine may have been interrupted.) zu lesen und plötzlich das sie komplett aus. ein erneutes Starten der VM ist dann nicht möglich, weil sie sich noch im Zugriff befindet. Zuerst gilt es den zugreifenden Prozess abzuschießen, bevor die VM erneut startet. Ach Veränderungen an der Hardware-Konfiguration führen nicht zum Ziel.
Also auf in die Konsole und dann:
ps -auwwwx | grep NAME DER VM
Die Ausgabe zeigt den Prozesse, der die VM immer noch im Zugriff hat. Nun gilt es diesen einfach abzuschießen und schon ist die VM wieder lauffähig.
kill -9 PROCESS ID
Jetzt startet die VM, bleibt nur zu hoffen, dass das virtualisierte Betriebssystem den Absturz überlebt hat. 🙂