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Namens Autovervollständigung von Outlook 200x/2010 in 2013/2016 übertragen

Die so genannten gecachten Namen in Outlook sind ein Segen und Fluch eines jeden Administrators. Nicht selten sorgt diese Funktion von Outlook für Probleme und Ärger. Sei es durch eine an falschen Empfänger gesendete Mail, aufgrund von Unaufmerksamkeit bei der Nutzung der Autovervollständigung, bis hin zur gecachten Adressen, die aufgrund einer Migration nicht mehr stimmen. Der Ärger ist hier nicht selten und kann im schlimmsten Fall über leeren der gesamten Autovervollständigung bereinigt werden.

Trotzdem kann es zur der Anforderung kommen nach einem Wechsel von Outlook 200x/2010 hin zur einem aktuellen 2013/2016, dass die besagte Autovervollständigung unbedingt übernommen werden soll. Hier hat Microsoft im knowledge base Artikel KB2806550 recht ausführlich die Migration beschrieben. Bei eine größeren Anzahl der Benutzer wird man mit dieser Arbeit kein Spaß haben, aber eine Hand voll glücklich machen können.

vdr

VOMP Server 0.4.1 für Debian 7 „Wheezy“

Wer den Raspberry Pi als Streaming-Client betrieben möchte braucht mindestens den VOMP Server in der Version 0.4.1. Dieser wird bisher für das aktuelle Debian Wheezy nicht als fertiges Paket angeboten. Jetzt kann man sich den Quellcode runterladen und selber kompilieren oder man greift auf das Paket aus der yaVDR Distribution zurück.

Einfach so das Paket runterladen und installieren klappt leider nicht ganz, aber der Weg ist auch nicht besonders steinig.

Zunächst werden die devscripts und vdr-dev benötigt, also:
apt-get update
apt-get install devscripts vdr-dev

Damit wir nun das passende Paket von yaVDR beziehen, schauen wir mal nach was die aktuelle Version ist. Anschließend kann diese am besten unter /tmp geladen und zu recht kompiliert werden:
dget -xu --build https://launchpad.net/~yavdr/+archive/ubuntu/stable-vdr/+files/vdr-plugin-vompserver_0.4.1-0yavdr4~precise.dsc
Das ganze dauert nun ein paar Minuten und hinterlässt ein fertiges .deb Debian Paket, dass nun installiert werden muss.
Es wird nun per: dkpg -i vdr-plugin-vompserver_0.4.1-0yavdr4~precise_i386.deb installiert und nun ist der VOMP Server in der Version 0.4.1 installiert. Nun nicht vergessen den Dongle auf 0.4.1 zu bringen, sonst wird es nichts mit dem Streamen.

Damit beim nächsten Update das Paket nicht gegen die alte Version 0.4.0 ersetzt wird, macht es sinn dieses zunächst auf hold zu setzen: echo vdr-plugin-vompserver hold | dpkg --set-selections.

Quelle: VDR-Portal

windows

Windows 7 – keine Felder für Benutzername und Kennwort beim Login

Keine Felder für LoginVor ein paar Tagen hatte ich zum ersten Mal ein Problem beim Login in einer Domänenumgebung. Das Windows 7 wurde mit ein paar Updates versorgt und eine Software wurde installiert, danach ein Neustart und die Anmeldung wurde unmöglich. Mehrere Neustarts brauchten keine Abhilfe und im Netz war immer die gleiche Antwort zu finden: „ich habe das System neu installiert“. Diese Option kam für mich nicht in Frage und so ging die Suche nach einer möglichen Lösung los. Im abgesicherten Modus war eine Anmeldung möglich, aber die Deinstallation der zuvor installierten Updates und Software brauchte keinen Unterschied. Dann kam die Probe mit letzten funktionierenden Stand und siehe da die Login Felder waren da und ich konnte mich anmelden. Jetzt blieb die Frage woher der Fahler kam und würde das System jetzt wieder sauber laufen? Nun das Ereignisprotokoll hat leider nicht weiter geholfen, aber auch nach mehreren Neustarts war immer alles OK. Nun ist das System seit vielen Tagen im Einsatz und der Fehler kam nicht mehr, somit scheint das Problem gelöst zu sein.

mobilgeräte

Android 5.0 Lollipop und Sennheiser Presence – Smart Lock

Wer die Euros für den Kauf eines Sennheiser Presence investiert hat, hat meiner Meinung nach eins der besten Headsets auf dem Markt in den Händen / am Ohr, wenn nicht sogar das beste Headset. Die Marketing-Videos versprechen extrem viel und eigentlich ist dann ein Scheitern fast schon vorprogrammiert, aber in diesem Fall wurden die Versprechen gehalten. Ob telefonieren bei über 200 km/h oder im Rechenzentrum am Serverschrank, der Gesprächspartner gegenüber bekommt davon nichts mit, er hat immer das Gefühl neben einem zu stehen und direkt ein Gespräch zu führen.

Seit Mitte November hat Google das Android 5.0 Lollipop angefangen für Nexus Smartphones zu verteilen, sowie andere Hersteller baldige Updates angekündigt. Ich benutze täglich ein Nexus 5, das bereits mit Lollipop aktualisiert wurde. Mein Nexus enthält zahlreiche Daten die ich gern geschützt weiß. Aus diesem Grund ist das Smartphone verschlüsselt, sowie mit einer Displaysperre versehen. Gerade die Displaysperre sorgt für Komforteinbussen, z.B. beim Autofahren, wenn das Nexus zunächst noch durch die Codeeingabe entsperrt werden muss, zum wählen einer Rufnummer aus den Kontakten. Hier bringt Lollipop mit Smart Lock – Vertrauenswürdigen Geräten ein neues Komfortfeature. Unter Einstellungen -> Sicherheit -> Smart Lock -> Vertrauenswürdige Geräte kann man das Sennheiser Presence als ein solches festlegen.

Damit ist es nun möglich das Smartphone zu entsperren, wenn das Presence eingeschaltet (auseinander geschoben) ist. Es wird dann kein Pin abgefragt, sondern man ist mit einem Wisch im Smartphone. Natürlich sorgt dieses Komfortmerkmal gleichzeitig für ein Sicherheitsleck. Wird das Smartphone und das Headset zusammen entwendet, kann der Dieb das Smartphone ohne weiteres entsperren und kommt so an die Daten im Smartphone. Hier muss jeder für sich entscheiden ob er das Risiko eingehen möchte. Wer dazu nicht bereit ist, wie ich, kann es an besagter Stelle wieder deaktivieren.

dies & das mobilgeräte telekommunikation

Immer schneller

Das mobile Internet ist in den letzten Jahren immer schneller geworden. Theoretisch begann die mobile Daten Ära mit GPRS (General Packet Radio Service) und den sagenhaften 56 kbit/s im GSM Netz (Global System for Mobile Communications), auch bekannt als G2 (Mobilfunk der zweiten Generation). Der Sprung zum nächsten Standard, EDGE (Enhanced Data Rates for GSM Evolution) mit seinen bis zu 220 kbit/s im Download und 110 kbit/s im Upload, war gigantisch. Für die Anbieter war der Schritt aber verhältnismäßig günstig, da die bestehende Struktur nur leicht angepasst werden musste. Natürlich war das Internet im Festnetz zur diesem Zeitpunkt bereits schneller, aber hey die meisten haben kaum beim ersten iPhone über die Geschwindigkeit gejammert. Immerhin sah der mobile Content (falls vorhanden) damals noch anders aus und die Mails waren ebenfalls überwiegend Textnachrichten ohne große Anhänge. Doch bereits beim Erscheinen im Jahr 2007 war das ersten iPhone mit seiner Hardware hoffnungslos veraltet.

Bereits im Juli/August 2000 wurden die Lizenzen für den Nachfolger vom GSM Standard für sagenhafte 98,8 Milliarden DM versteigert und bescherten so den klammen Kassen der  Bundesrepublik Deutschland unverhofften Geldregen. UMTS (Universal Mobile Telecommunications System), ebenfalls bekannt als G3, sollte uns allen ungeahnte Geschwindigkeiten bringen und so das mobile Internet endgültig einläuten. Die mit UMTS einhergehende Geschwindigkeit von 384 kbit/s mussten am Anfang die Benutzer (überwiegend Geschäftsleute) mit teuren Tarifen erkaufen, was zunächst zur einen schleppenden Verbreitung führte. Ähnlich zur GSM gab es weitere Ausbaustufe von G3 mit HSPA und HSPA+. Dabei wurden immer zwei Stufen nacheinander ausgebaut, zunächst folgte bei HSPA, HSDPA ( High Speed Downlink Packet Access [3.5G oder 3G+]) mit Geschwindigkeiten von 3,6 bzw. 7,2 Mbit/s für den Download und HSUPA (High Speed Uplink Packet Access)  bis zu 5,76 Mbit/s für den Upload. Bei HSPA+ sind die Geschwindigkeiten nochmal auf bis zu 42 Mbit/s im Download und bis zu 23 Mbit/s  im Upload angestiegen. In diesen beiden Ausbaustufen folgte der Smartphone Boom und die schnelle Verbreitung vom mobilen Internet in Deutschland und rund um die Welt.

Damit ist UMTS aber noch nicht an Ende angekommen. Mit einem weiteren Ausbau folgte nun LTE (Long Term Evolution), ebenfalls beworben als G4, mit Download-Geschwindigkeiten von bis zu 150 MBit/s. Damit wurde das Mobile Internet für viele endgültig schneller als das Internet im Festnetz. Die kommende Ausbaustufe LTE-Advanced soll Bandbreiten mit bis zu 1000 Megabit pro Sekunde ermöglichen.

Mit jeder Erhöhung der Geschwindigkeit folgte eine Anpassung des Internets, aus statischen HTML Seiten wurden dynamische, es folgte immer mehr Multimedia. Die Auflösung der aufkommenden Videos wurden größer und alles wurde einfach immer schöner und „schneller“. Doch was passiert wenn wir plötzlich an den Rand des Empfangs geraten? Was Passiert wenn das Gerät plötzlich nur noch mit EDGE oder UMTS die Daten austauscht? Plötzlich werden wir entschleunigt, die Mails kommen nicht mehr an und werden nicht mehr versendet, die Seiten werden nicht aufgebaut, die Nachrichten werden nicht mehr ausgetauscht. Zumindest haben wir dieses Gefühl! Das Internet hat sich weiter entwickelt, aber es ist nie eine Lücke gelassen worden für den Notfall, für den Aussetzer, die Entschleunigung. Wir erwarten immer schneller, immer mehr und plötzlich haben wir das Gefühl es geht Garnichts mehr, weil unsere Geduld uns im Stich lässt oder weil in der Tat die Datenmenge schlicht zu groß geworden ist. Die Geräte für andere Datenempfangswege und  Mengen optimiert worden sind.

Und jetzt, wie geht es an diesem Punkt weiter?