Realtime Blackhole List vs. Provider

Klar Realtime Blackhole List sind nützlich und helfen Spam zu bekämpfen. Provider sind manchmal stur und schwer einsichtig, aber seit dem 28. Dezember 2009 wird hier ein Gefecht über mehrere Akte ausgefochten, auf kosten zahlender Kunden.
Zahlreiche Kunden der guten alten Deutsche Telekom AG bekommen seit dem 28. Dezember 2009 ihre Mails zur manchen Mailservern nicht zugestellt. Grund ist relativ einfach, der Server hat nach Überprüfung die IP-Adresse des versendenden Servers auf der RBL von UCEPROTECT-Network entdeckt und lehnt die Mail ab. Bei einem Check auf der Seite der RBL stellt man in der Regel fest, die eigene IP ist nicht gelistet, aber die IP-Adressen die von der Deutschen Telekom vergeben werden tauchen hier komplett gelistet auf. In der Begründung heißt es:

Am 24.12.2009 begann der Spamversand aus den Netzen der DTAG massiv zuzunehmen.
Im Laufe der Feiertage wurde ein DTAG Netz nach dem anderen im UCEPROTECT-Level 2 gelistet, ohne daß irgendeine Reaktion von Seiten der DTAG oder auch nur ansatzweise Bemühungen um Einschränkung des Problems erkennbar waren.
Am 28.12.2009 erreichte die DTAG mit etwas über 58000 spammenden IP’s innerhalb der letzten 7 Tage die Listinggrenze für einen Provider dieser Größe und wurde im UCEPROTECT-Level 3 gelistet.Reaktion von Seiten der DTAG – Keine.
Über Neujahr stieg die Anzahl der innerhalb der letzten 7 Tage aktiven Spambots aus den DTAG Netzen bis weit über 120000, was der DTAG den unrühmlichen Platz 3 in der Liste der weltweit schlimmsten Botnetzhoster einbrachte.
Für uns sieht es danach aus, als ob die DTAG zwischen Weihnachten und Dreikönigstag schlicht und einfach ihr Abuse Department nicht besetzt hatte.

Es ist jedenfalls klar erkennbar, daß die DTAG keinerlei Maßnahmen ergriffen hat, um den massiven Abuse, der von ihren Netzen ausgeht einzuschränken.

Fakt ist, der Dumme ist mal wieder der zahlende ehrliche Kunde und über Beschwerden genau dieser Kunden möchte UCEPROTECT-Network den Druck auf die Telekom verstärken und den Provider zur Gegenmaßnahmen gegen Spam aus dem eigenem Netz zwingen.

Wer hat nun Recht in diesem Streit und wann kommt die Erlösung?

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