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Android Auto im VW Discover Pro 2015/2016

Das neue Auto war bestellt und Android Auto war mit an Board, die Freude war groß. Neben Android Auto wird natürlich ein Smartphone mit Android ab Version 5.0 benötigt, sowie die Android Auto App und ein entsprechendes Adapterkabel. Die Inbetriebnahme ist relativ simpel, App runterladen, Kabel mit Fahrzeug verbinden und im Discover Pro über Menü -> Apps -> Android Auto wählen. Alle weiteren Schritte werden dann übersichtlich im Display des Smartphones und Radios angezeigt, kein Hexenwerk.

Das Android Auto bei VW aktuell nichts weiter als ein Add-on ist, wird einem recht schnell klar, wenn man es das erste Mal einsetzt. Ja, es gibt keinen dedizierten Knopf für Android Auto, es muss der Umweg über Menü gegangen werden. Die Android Auto Navigation (Google Maps) blendet nichts ein im Display des Tachos. Auch die Sprachwahltaste am Lenkrad aktiviert nicht die Google Sprachunterstützung, sondern die VW eigene. Alles in allem, läuft das System, aber man merkt sein Add-on Charakter sehr deutlich und wird es vielleicht doch nicht so einsetzen, wie es zunächst gewünscht/geplant wäre. Als einfacher Wunsch und Beispiel, ich steige morgens ins Auto, verbinde mein Smartphone und bekomme direkt auf dem großen Display des Discover Pro die Meldung, die Strecke B heute zu Arbeit zu nehmen, da Strecke A Staus enthält und eine längere Zeit benötigt wird. Natürlich kann diese Prüfung wie bisher auf dem Smartphone vorab vorgenommen werden, aber man kauft auch keinen Fernseher mit Fernbedienung und schaltet letztlich die Kanäle am Fernseher selber um.

Fazit von Android Auto in VW Modellen 2015/2016: Nettes Add-on, aber mit den Werbevideos von Google hat es wenig zu tun. Warten wir ab, wie es mit Updates des Systems weiter geht.

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Android 5.0 Lollipop und Sennheiser Presence – Smart Lock

Wer die Euros für den Kauf eines Sennheiser Presence investiert hat, hat meiner Meinung nach eins der besten Headsets auf dem Markt in den Händen / am Ohr, wenn nicht sogar das beste Headset. Die Marketing-Videos versprechen extrem viel und eigentlich ist dann ein Scheitern fast schon vorprogrammiert, aber in diesem Fall wurden die Versprechen gehalten. Ob telefonieren bei über 200 km/h oder im Rechenzentrum am Serverschrank, der Gesprächspartner gegenüber bekommt davon nichts mit, er hat immer das Gefühl neben einem zu stehen und direkt ein Gespräch zu führen.

Seit Mitte November hat Google das Android 5.0 Lollipop angefangen für Nexus Smartphones zu verteilen, sowie andere Hersteller baldige Updates angekündigt. Ich benutze täglich ein Nexus 5, das bereits mit Lollipop aktualisiert wurde. Mein Nexus enthält zahlreiche Daten die ich gern geschützt weiß. Aus diesem Grund ist das Smartphone verschlüsselt, sowie mit einer Displaysperre versehen. Gerade die Displaysperre sorgt für Komforteinbussen, z.B. beim Autofahren, wenn das Nexus zunächst noch durch die Codeeingabe entsperrt werden muss, zum wählen einer Rufnummer aus den Kontakten. Hier bringt Lollipop mit Smart Lock – Vertrauenswürdigen Geräten ein neues Komfortfeature. Unter Einstellungen -> Sicherheit -> Smart Lock -> Vertrauenswürdige Geräte kann man das Sennheiser Presence als ein solches festlegen.

Damit ist es nun möglich das Smartphone zu entsperren, wenn das Presence eingeschaltet (auseinander geschoben) ist. Es wird dann kein Pin abgefragt, sondern man ist mit einem Wisch im Smartphone. Natürlich sorgt dieses Komfortmerkmal gleichzeitig für ein Sicherheitsleck. Wird das Smartphone und das Headset zusammen entwendet, kann der Dieb das Smartphone ohne weiteres entsperren und kommt so an die Daten im Smartphone. Hier muss jeder für sich entscheiden ob er das Risiko eingehen möchte. Wer dazu nicht bereit ist, wie ich, kann es an besagter Stelle wieder deaktivieren.

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HowTo: Android Chrome falsche Passphrase

Chrome Beta akzeptiert das Kennwort nicht.
Chrome Beta akzeptiert das Kennwort nicht.

Google hat vor längerer Zeit bereits den Chrome als Beta für Android Ice Cream Sandwich raus gebracht. Android verfügt über einen guten Browser on Board, deswegen habe ich den üblichen Hype um Chrome Beta zunächst nicht beachtet und diese nicht installiert und genutzt. Bis der Tag kam, an dem ich mit dem serienmäßigen Browser auf einer Seite nicht mehr weiter kam und mich entschloss es mit Chrome Beta zu probieren. Die Seite ging problemlos auf und ich kam an meine Informationen und die Lust mehr damit zu probieren und zu testen war geboren. Mittlerweile ist Chrome, auch auf dem Smartphone, der Browser meiner Wahl und plötzlich stand ich vor einer neuen Herausforderung. Der Browser auf dem Smartphone wollte sich nicht mit dem Browser auf dem Computer synchronisieren, es kam immer die Rückfrage nach einem Kennwort. Mein Kennwort wurde aber nicht akzeptiert. Nach etwas Suchen kam ich dann auch auf die Lösung des Problems.

Ich habe vor ein paar Monaten mein Google Kennwort geändert und da die Verschlüsselung der Daten an diesem Kennwort gebunden ist, könnte ich die Synchronisierung über die Eingabe des alten Kennwort wiederherstellen.  Da mir aber dieses Kennwort entfallen ist bin ich einen anderen Weg gegangen. Zunächst habe ich auf dem Smartphone und im Browser die Synchronisierung gestoppt. Dann habe ich mich im Dashboard angemeldet und dort unter Chrome Sync, die Synchronisierung beendet und Daten aus Google gelöscht. Jetzt habe ich mir einen Kaffee gemacht um Google etwas Zeit zu geben alles sauber umzusetzen. 😉

Als nächstes habe ich im Chrome auf meinem PC die Anmeldung vorgenommen und die Synchronisierung eingeschaltet. Nachdem diese erfolgreich war und auch im Google Dashboard angezeigt wurde kam Chrome Beta auf dem Smartphone dran und nun konnte ich mit dem aktuellen Kennwort die Synchronisation einschalten.

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Motorola Xoom Update auf Android 3.2

Etwa 1/2 Jahr später, aber es wird nun offiziell von Motorola zum Update angeboten. Das Update ist knapp 60MB groß und wird als over the air (OTA) angeboten. Die Installation dauert nicht lange und es gehen keine Apps oder Einstellungen verloren.
Zur den Auffälligkeiten nach dem Update gehört ein anderer Startbildschirm, ohne die nervigen blinkenden Honigwaben. Es ist lediglich das rote M in der Mitte vorhanden, von dem Wellen ausgehen. Im Change Log kündigt Motorola viele neue Funktionen und Leistungsverbesserungen an.
Also auf zur den Apps und in der Tat findet man hier neues vor, Motoprint, Quickoffice HD und Citrix Receiver sind die drei auffälligsten Neuerungen. Möchte Motorola den Business Kunden damit fürs Xoom begeistern? Sonst gibt es das eine oder andere Google App Icon mehr. Weiterhin neu der Market, der jetzt wie die Smartphone Version aussieht, bis auf die auffälligen beiden Ränder Links und rechts.
Insgesamt sind mir in der kurzen Testzeit keine auffallenden oder gravierenden Fehler aufgefallen.

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HowTo: Update Google Nexus S auf Ice Cream Sandwich 4.0.3

Vor wenigen Tagen hat Google das Update auf die aktuelle Android Version 4.0, Ice Cream Sandwich, freigegeben. Das Update wird over the air verbreitet. Es wird also automatisch auf dem Mobiltelefon angekündigt und mit Zustimmung des Nutzers eingespielt. Laut Googles Ankündigung kann es bis zur 4 Wochen dauern, bis alle Nexus S Modele das Update bekommen haben.

Wer nicht so lange warten möchte, kann wie folgend beschrieben vorgehen:

  • Eine Datensicherung durchführen (Bilder, Musik, Video, Apps usw.).
  • Das ICE-Update runterladen und auf der Speicherkarte des Nexus S speichern.
  • Nachdem die Datei an Ort und Stelle liegt, das Mobiltelefon ausschalten.
  • Die Lautstärke lauter Taste gedrückt halten und das Telefon wieder einschalten.
  • In dem nun aufgekommenen Menü bitte mit den Lautstärke Tasten auf den Punkt Recovery gehen und mit der Einschalttaste die Wahl bestätigen.
  • Es erscheint ein Warndreieck neben einem Android, nun die Einschalttaste gedrückt halten und zusätzlich Lautstärke lauter Taste drücken.
  • Im nun erschienenen Recovery-Menü den Punkt apply update from sdcard auswählen und mit der Einschalttaste bestätigen.
  • Nun wird die zuvor heruntergeladene Datei, VQ8PQk_V.zip, mit Hilfe der Lautstärke-Tasten ausgewählt und erneut mit der Einschalttaste bestätigt.
  • Jetzt dauert es etwas, das Paket wird installiert. Am Ende landet man erneut im Menü, dort den Punkt reboot system now mit der Einschalttaste bestätigen.

Das Telefon startet jetzt neu und vervollständigt noch die Installation, um am Ende mit Ice Cream Sandwich zu begrüßen. Alle zuvor installierten Apps und die Daten sind noch erhalten.

HINWEIS: Nach dem Update ist das Recovery-Menü nicht sichtbar. Das bedeutet, es ist vorhanden, aber mit schwarzer Schrift auf schwarzen Hintergrund, nur schwer leserlich. 😉 Ich denke der Bug wird wohl mit dem nächsten Update beseitigt werden.

ACHTUNG: Durch Fehler bei diesem Vorgang kann das Telefon incl. der drauf enthaltenen Daten zerstört werden! Bitte das Update auf eigene Verantwortung durchführen!