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Windows Updates Fehler 0x80070422

Die Windows Updates wollten, von heute auf Morgen, auf meinem eigenen Server nicht mehr gezogen werden. Windows Update brachte den Fehler 0x80070422. Die Suche war nicht von langer dauer. Der Windows Update Dienst stand plötzlich auf deaktiviert. Den Dienst, wie von Microsoft vorgesehen auf manuell umgestellt und einfach gestartet. Damit war es nun problemlos möglich die aktuellen Windows Updates abzurufen und zu installieren.

exchange

Probleme mit der Bereitstellung einer neuen Exchange Datenbank

Vor ein paar Tagen hatte ich Probleme bei einem Kunden eine neue Exchange Datenbank bereitzustellen. Die Bereitstellung über die Exchange Management Shell:

New-MailboxDatabase -Server 'EXCHANGE' -Name 'NEW DATABASE' -EdbFilePath 'E:\EX-DATABASE\NEW DATABASE\NEW DATABASE.edb' -LogFolderPath 'E:\EX-LOGS\NEW DATABASE'

führte zum folgenden Fehler:

Fehler:
Die angegebene Datenbank konnte nicht eingebunden werden. Angegebene Datenbank: NEW DATABASE; Fehlercode: Fehler bei Active Manager-Vorgang: Fehler bei der Datenbankaktion: Fehler bei Vorgang mit folgender Meldung: MapiExceptionNotFound: Unable to mount database. (hr=0x8004010f, ec=-2147221233)
.. [Datenbank: NEW DATABASE, Server: EXCHANGE.domain.tld].
Fehler bei Active Manager-Vorgang: Fehler bei der Datenbankaktion: Fehler bei Vorgang mit folgender Meldung: MapiExceptionNotFound: Unable to mount database. (hr=0x8004010f, ec=-2147221233)
.. [Datenbank: NEW DATABASE, Server: EXCHANGE.domain.tld]
Fehler bei Active Manager-Vorgang: Fehler bei Vorgang mit folgender Meldung: MapiExceptionNotFound: Unable to mount database. (hr=0x8004010f, ec=-2147221233)
. [Server: EXCHANGE.domain.tld]
MapiExceptionNotFound: Unable to mount database. (hr=0x8004010f, ec=-2147221233)
Ausführungsversuch eines Exchange-Verwaltungsshellbefehls:
mount-database -Identity 'NEW DATABASE'

Die angegebenen Ordner wurden zwar immer erstellt, aber eine Datenbankdatei wurde nicht bereitgestellt und somit auch nicht eingebunden.

Die Lösung war etwas krank und machte im ersten Moment keinen Sinn, aber letztlich wurde eine Datenbankdatei angelegt und konnte eingebunden und benutzt werden. In der Exchange Management Console habe ich die Eigenschaften der betroffenen Datenbank aufgerufen, um dann im Reiter Clienteinstellungen die Standarddatenbank für öffentliche Ordner und das Offlineadressbuch anzugeben und zu bestätigen. Danach kann mit einem rechts Klick die Datenbank eingebunden werden, bzw. wird eine Datenbankdatei erstellt und in Exchange eingebunden. Die Datenbank ist voll funktionsfähig und bereitet auch mit über 100GB Postfachdaten keine Probleme.

vdr

VOMP Server 0.4.1 für Debian 7 „Wheezy“

Wer den Raspberry Pi als Streaming-Client betrieben möchte braucht mindestens den VOMP Server in der Version 0.4.1. Dieser wird bisher für das aktuelle Debian Wheezy nicht als fertiges Paket angeboten. Jetzt kann man sich den Quellcode runterladen und selber kompilieren oder man greift auf das Paket aus der yaVDR Distribution zurück.

Einfach so das Paket runterladen und installieren klappt leider nicht ganz, aber der Weg ist auch nicht besonders steinig.

Zunächst werden die devscripts und vdr-dev benötigt, also:
apt-get update
apt-get install devscripts vdr-dev

Damit wir nun das passende Paket von yaVDR beziehen, schauen wir mal nach was die aktuelle Version ist. Anschließend kann diese am besten unter /tmp geladen und zu recht kompiliert werden:
dget -xu --build https://launchpad.net/~yavdr/+archive/ubuntu/stable-vdr/+files/vdr-plugin-vompserver_0.4.1-0yavdr4~precise.dsc
Das ganze dauert nun ein paar Minuten und hinterlässt ein fertiges .deb Debian Paket, dass nun installiert werden muss.
Es wird nun per: dkpg -i vdr-plugin-vompserver_0.4.1-0yavdr4~precise_i386.deb installiert und nun ist der VOMP Server in der Version 0.4.1 installiert. Nun nicht vergessen den Dongle auf 0.4.1 zu bringen, sonst wird es nichts mit dem Streamen.

Damit beim nächsten Update das Paket nicht gegen die alte Version 0.4.0 ersetzt wird, macht es sinn dieses zunächst auf hold zu setzen: echo vdr-plugin-vompserver hold | dpkg --set-selections.

Quelle: VDR-Portal

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eLux und RDP Zertifikate

Letzte Woche hatte ich einen kleinen Kampf mit der Konfiguration von Fujitsu Futro Thin Clients über den Scout Enterprise Manager in Verbindung mit einer Windows 2012 R2 RDS Farm. Die Konfiguration war schnell erledigt, aber an den Zertifikaten wäre ich fast verzweifelt. Zunächst wollte der Futro das CA Zertifikat nicht akzeptieren, dann hatte er Probleme mit den Zertifikaten auf dem Session Broker und Freie Anwendungsparameter in Scout Enterprise den Session Hosts. Da ich zunächst einfach die Konfiguration am laufen haben wollte und im Nachhinein mich erst ernsthaft mit diesem Thema auseinandersetzen, wollte ich die Prüfung der Zertifikate für die Geräte abschalten. Im Grunde ist es auch kein großer Aufwand, wenn man die etwas versteckte Option gefunden hat und verstanden hat wie sie aktiviert wird.

Es wird die Veröffentlichung bearbeitet und dort unten findet sich der Button, freie Parameter. Jetzt brauch nur noch die Option –ignore-certificate (vor dem ignore sind zwei Bindestriche) übergeben werden. In meinem Fall an die Anwendung FreeRDP. Dazu einfach die Variable FreeRdpParams mit dem Wert –ignore-certificate eintragen und bestätigen. Nach einem Update der Konfiguration oder Neustart der Thin Clients ist das Thema vom Tisch.

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HowTo: ODBC 32-Bit / 64-Bit

Seit Windows 2003 findet die 64-Bit Version der Betriebssysteme immer größere Verbreitung. Den aktuellen Windows 2008 R2 Server gibt es nur noch als 64-Bit Version. Die Gründe sind bekannt und sprechen für 64-Bit.
Jetzt müssen wir mit Anwendungen, die über die ODBC Schnittstelle auf Datenbanken zugreifen aufpassen, sonst gibt es prompt, die Fehlermeldung:
Folgende(r) Fehler trat(en) auf:
[Microsoft][ODBC Driver Manager] Der angegebene DSN weist eine nicht übereinstimmende Architektur von Treiber und Anwendung auf

Diese Meldung erscheint, wenn eine 32-Bit Anwendung über einen 64-Bit ODBC-Treiber versucht auf die Datenbank zuzugreifen, oder umgekehrt.
Jetzt hat leider Microsoft unter Systemsteuerung -> Verwaltung lediglich zugriff auf die 64-Bit Version von ODBC vorgesehen. Wenn ich aber einen 32-Bit Konnektor installiere, taucht er dort nicht auf und kann dort auch nicht eingerichtet werden.

Folgende Schritte helfen hier weiter:

Taucht im Taskmanager hinter dem Namen der Anwendung ein *32 auf, handelt es sich um eine 32-Bit Anwendung, die auch einen 32-Bit ODBC-Konnektor verlangt. Also werden zunächst die 32Bit ODBC-Treiber installiert. Danach geht es über C:\Windows\SysWOW64\odbcad32.exe (nicht durch SysWOW64 verwirren, es ist der 32-Bit System32 Ordner) zum 32-Bit ODBC-Schnittstelle. Hier den Konnektor sauber einrichten und schon läuft die 32-Bit Anwendung mit Datenbank-Anbindung sauber.

Befindet sich im Taskmanager hinter dem Namen der Anwendung kein *32, handelt es sich um eine 64-Bit Anwendung. Hier kann die Konfiguration der ODBC Konnektoren unter Systemsterung -> Verwaltung oder direkt durch Aufruf von C:\Windows\System32\odbcad32.exe (nicht durch die 32 irritiren lassen, es ist der 64-Bit Teil des OS) erfolgen.