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eLux und RDP Zertifikate

Letzte Woche hatte ich einen kleinen Kampf mit der Konfiguration von Fujitsu Futro Thin Clients über den Scout Enterprise Manager in Verbindung mit einer Windows 2012 R2 RDS Farm. Die Konfiguration war schnell erledigt, aber an den Zertifikaten wäre ich fast verzweifelt. Zunächst wollte der Futro das CA Zertifikat nicht akzeptieren, dann hatte er Probleme mit den Zertifikaten auf dem Session Broker und Freie Anwendungsparameter in Scout Enterprise den Session Hosts. Da ich zunächst einfach die Konfiguration am laufen haben wollte und im Nachhinein mich erst ernsthaft mit diesem Thema auseinandersetzen, wollte ich die Prüfung der Zertifikate für die Geräte abschalten. Im Grunde ist es auch kein großer Aufwand, wenn man die etwas versteckte Option gefunden hat und verstanden hat wie sie aktiviert wird.

Es wird die Veröffentlichung bearbeitet und dort unten findet sich der Button, freie Parameter. Jetzt brauch nur noch die Option –ignore-certificate (vor dem ignore sind zwei Bindestriche) übergeben werden. In meinem Fall an die Anwendung FreeRDP. Dazu einfach die Variable FreeRdpParams mit dem Wert –ignore-certificate eintragen und bestätigen. Nach einem Update der Konfiguration oder Neustart der Thin Clients ist das Thema vom Tisch.

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Sophos PureMessage & Exchange 2013 SP1

Aktuell ist es nicht mögliche Sophos PureMessage auf einem Server zu installieren, auf dem bereits Exchange 2013 mit Service Pack 1 installiert ist. Der Versuch PureMessage in der Version 4.0.1 zu installieren schlägt immer mit dem gleichen Fehler fehl:

Sophos PureMessage – Error

Error code 1603 was returned when running:

C:\Windows\SysWOW64\msiexec.exe ADDLOCAL=ClientInstall,ClientServerInstall,ServerExchangeStore,ServerInstall,ServerMain REMOVE=ServerAntiSpam /qb /lvoicewarmupx! C:\Users\ADMINI~1.HRM\AppData\Local\Temp\2\MsiPureMessage-20140613101705.log SETUP_INIPATH=C:\Users\administrator.HRM\AppData\Roaming\PureMessageSetup.ini REBOOT=Suppress TRANSFORMS=:1033 /i „C:\pmex64_avo_40\PM\Sophos PureMessage.msi“

Das Problem liegt nicht am Installationspaket von Sophos, sondern ist Microsoft bekannt und wird seit dem Service Pack 1 vom Exchange 2013 verursacht. Es lassen sich schlicht keine Transport-Agents einrichten und aktivieren. Microsoft hilft hier mit dem Microsoft Fix it 20130 weiter.

Einfach den Fix ausführen und schon kann Sophos PureMessage komplett installiert werden, als Nebeneffekt wird der Microsoft Exchange-Transportdienst nach einem Server Neustart automatisch gestartet, wie er es vor dem SP1 getan hat.

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HowTo: Server vorbereiten vor der Microsoft Exchange 2013 Installation

Wie schon bei Microsoft Exchange 2007 und 2010 müssen auch vor der eigentlichen Installation des Exchange Servers 2013 einige Vorbereitungen vorgenommen werden. Neben der fast schon obligatorischen Installation der Verwaltungspaket für Remotetools auf dem Server, Install-WindowsFeature RSAT-ADDS (Windows Server 2012) oder Add-WindowsFeature RSAT-ADDS (Windows Server 2008 R2 SP1), werden noch ein paar Pakete benötigt.
Je nach zugrunde liegendem Betriebssystem und den benötigen Exchange 2013 Rollen werden noch benötigt:

Mailbox und Client Access Server Rollen auf einem Windows Server 2012:

  • In PowerShell ausführen: Install-WindowsFeature AS-HTTP-Activation, Desktop-Experience, NET-Framework-45-Features, RPC-over-HTTP-proxy, RSAT-Clustering, RSAT-Clustering-CmdInterface, RSAT-Clustering-Mgmt, RSAT-Clustering-PowerShell, Web-Mgmt-Console, WAS-Process-Model, Web-Asp-Net45, Web-Basic-Auth, Web-Client-Auth, Web-Digest-Auth, Web-Dir-Browsing, Web-Dyn-Compression, Web-Http-Errors, Web-Http-Logging, Web-Http-Redirect, Web-Http-Tracing, Web-ISAPI-Ext, Web-ISAPI-Filter, Web-Lgcy-Mgmt-Console, Web-Metabase, Web-Mgmt-Console, Web-Mgmt-Service, Web-Net-Ext45, Web-Request-Monitor, Web-Server, Web-Stat-Compression, Web-Static-Content, Web-Windows-Auth, Web-WMI, Windows-Identity-Foundation
  • Microsoft Unified Communications Managed API 4.0, Core Runtime 64-bit
  • Microsoft Office 2010 Filter Pack 64 bit
  • Microsoft Office 2010 Filter Pack SP1 64 bit

Nur Client Access Server Rolle auf einem Windows Server 2012: 

  • In PowerShell ausführen: Install-WindowsFeature AS-HTTP-Activation, Desktop-Experience, NET-Framework-45-Features, RPC-over-HTTP-proxy, RSAT-Clustering, RSAT-Clustering-CmdInterface, RSAT-Clustering-Mgmt, RSAT-Clustering-PowerShell, Web-Mgmt-Console, WAS-Process-Model, Web-Asp-Net45, Web-Basic-Auth, Web-Client-Auth, Web-Digest-Auth, Web-Dir-Browsing, Web-Dyn-Compression, Web-Http-Errors, Web-Http-Logging, Web-Http-Redirect, Web-Http-Tracing, Web-ISAPI-Ext, Web-ISAPI-Filter, Web-Lgcy-Mgmt-Console, Web-Metabase, Web-Mgmt-Console, Web-Mgmt-Service, Web-Net-Ext45, Web-Request-Monitor, Web-Server, Web-Stat-Compression, Web-Static-Content, Web-Windows-Auth, Web-WMI, Windows-Identity-Foundation
  • Microsoft Unified Communications Managed API 4.0, Core Runtime 64-bit

Mailbox und Client Access Server Rollen auf einem Windows Server 2008 R2 SP1:

Nur Client Access Server Rollen auf einem Windows Server 2008 R2 SP1:

Nicht vergessen zwischendurch immer schön den Server durchzustarten und danach kann die Installation los gehen. Wer das vorbereiten der Active Directory Struktur manuell vornehmen möchte kann vor dem eigentlichen Setup noch die folgenden drei Aufrufe vornehmen:

  • setup /PrepareSchema /IAcceptExchnageServerLicenseTerms
  • setup /PrepareAD /on:First-Organization /IAcceptExchangeServerLicenseTerms
  • setup /PrepareDomain/IAcceptExchangeServerLicenseTerms

Andernfalls wird die Active Directory Struktur automatisch bei der Installation angepasst.

Quelle: Technet

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HowTo: EXIF Zeiten anpassen

Wenn man mehrere Digitalkameras im Haushalt hat oder gern mit Familie und Freunden mit mehreren DigiCams unterwegs ist, ist einem das Problem nicht unbekannt. Jede Kamera hat eine andere Zeit eingestellt und wenn alle Bilder zusammen geschmissen werden entsteht ein riesiges Chaos.

Einer solchen entsprechenden Aufgabe musste ich mich nun nach den Feiertagen zum Jahresende auch stellen. Zwei Digicams mit Deutscher Sommerzeit und eine Digicam mit Griechischer Winterzeit. Als kleiner Hinweis vor dem Beginn der Aufgabe sollte man sich mit ein paar keinen Tricks das Leben leichter machen.

Als letztes Foto sollte man eine DCF Uhr (optimal mit Sekunden), im Volksmund auch als Atomuhr bezeichnet, mit allen Kameras fotografieren. Das ist der Bezugspunkt, an dem wir uns richten werden. Übrigens Sekunden deswegen, weil in Windows zwar als Aufnahmezeit immer nur ein Datum TT.MM.JJJJ und eine Uhrzeit SS.MM angezeigt wird, aber die EXIF-Daten des Foto enthalten auch Sekunden. Falls Sie im Haushalt keine solche Uhr besitzen, im Internet kann Ihnen z.B. diese Seite aushelfen.

Jetzt da auf allen Kameras mit der Aufnahme der Uhr die Korrektur vorgenommen werden kann, gilt es die Fotos aus den Digitalkameras auf die Festplatte des Rechners zu bringen. Hier macht es am meisten Sinn die Aufnahmen der einzelnen Kameras in jeweils einem eigenen Ordner zu importieren. So kann die Uhr in allen Fotos einer DigiCam angepasst werden.

Was jetzt noch fehlt ist die Software, mit der EXIF-Daten bearbeitet werden. Ich empfehle hier ein kleines Kommandozeilen Tool, eine GUI existiert dazu ebenfalls, aber bis man die begriffen hat ist man mit dem Tool längst fertig. Zum Einsatz kommt ExifTool von Phil Harvey.

Jetzt geht es ans eingemachte, zunächst gilt es die Zeitdiferenz der Kamera zur realen Zeit fest zu stellen. Dazu wird die Uhrzeit auf der letzte Aufnahme mit der Uhrzeit aus den EXIF-Daten dieser Aufnahme verglichen. Die Zeit aus den EXIF-Daten lesen wir mit dem Tool aus (kleiner Hinweis, ich habe die EXE-Datei umbenannt von exiftool(-k).exe zur exiftool.exe):

exiftool.exe OrdnerKamera1letzteAufnahme.jpg

Wichtig sind die Zeilen „Date/Time Original“ und „Create Date“. Zur diesem Zeitpunkt wurden die Aufnahmen gemacht.

Jetzt gehts ans rechnen, es muss die Differenz zwischen der realen und der in der Kamera eingestellten Uhrzeit berechnet werden. Diese Differenz ist für den Abgleich zwischen den Fotos wichtig und sollte stimmen. Wer sich mit dem Rechnen von Hand nicht sicher ist kann die folgende Seite zur Hilfe nehmen.

Falls nun die Uhr der Digitalkamera der realen Zeit hinterher gelaufen ist, werden wird die Differenz mit dem folgenden Befehl auf alle Fotos und alle EXIF-Daten auf addiert (im Beispiel 1Std., 1Min. und 1Sek):

exiftool.exe -AllDates+=01:01:01 OrdnerKamera1/*.jpg

Wenn es aber doch umgekehrt war und die Uhr der Digitalkamera der realen Uhr vorraus lief, wird die Differenz subtrachiert:

exiftool.exe -AllDates-=01:01:01 OrdnerKamera1/*.jpg

Wenn die Punkte der Reihe nach an allen Fotos der verschiedenen Digitalkameras angewendet worden sind, können nun die Fotos zusammen geschmissen werden und entsprechend den eigenen Vorlieben umbenannt.

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0x00000006 – x64 Problem mit Drucker

Neulich hatte ich den Fehler 0x00000006 in Verbindung mit Windows 7 x64 und einem übers Netzwerk eingebundenem Drucker. Eine Recherche ergab zahlreiche Treffer und Lösungsversuche, aber so richtig hat keiner davon bei mir funktioniert.
Zur Lösung des Problems habe ich die nachfolgenden beiden Schritte verwendet:

Zunächst habe ich den betroffenen Netzwerk Drucker von Hand entfernt.

  1. In der Registry habe ich, die Schlüssel, für alle nicht mehr verwendeten Printserver unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Print\Providers\Client Side Rendering Print Provider\Servers entfernt. Dann habe ich an meinem Printserver unter …Printers mir den betroffenen Drucker rausgesucht und den Schlüssel komplett entfernt.
  2. Als weiteren Punkt musste ich diverse Treiber, die zur diesem Drucker installiert worden sind und durch neuere Versionen ersetzt worden sind entfernen. Mit dem Befehlt printui.exe /s /t2 bekommt man eine Übersicht aller installierter Druckertreiber. In meinem Fall, habe ich alle nicht mehr benötigten Treiber, incl. des Treibers für den betroffenen Drucker, entfernt.

Jetzt wurde der PC zunächst neugestartet und anschließend der Netzwerk Drucker neu verbunden und die Treiber nachinstalliert. Ab diesem Zeitpunkt konnte ungehindert auf dem Drucker ausgedruckt werden.