Umweltschutz und Computer, geht das?

Während die Hersteller bei PC Netzteilen die 2000W Marke geknackt habe, scheinen die Prozessorhersteller umzudenken. Das Heizkraftwerk Pentium 4 wurden eingestampft und durch die Core Prozessoren, die deutlich weniger Strom verheizen und mehr rechnen, abgelöst.
Allgemein scheint sich die Branche in zwei Richtungen weiter zu entwickeln. Auf der einen Seite werden Superlativen entwickelt und in den Markt gepresst, ohne Rücksicht auf Verbrauch und Verluste. Auf der anderen Seite denken immer mehr Hersteller und Benutzer um.

Fujitsu-Siemens brachte im Herbst letzten Jahres einen besonders sparsamen Rechner für den Business Bereich, der dabei weder besonders teuer oder schlecht ausgestattet ist. Leider wurde diese Maschine weder in den üblichen Discounter-Märkten noch bei den Consumer-Elektronik Riesen angeboten. Sommer 2007 folgt mit dem Esprimo P5615 Energy Saving Edition, der überarbeitete Nachfolger. Er ist noch sparsamer und eignet sich bestens für die meisten Haushalte und Büros. Durch den deutlich geringeren Stromverbrauch sorgt er für geringere Umweltbelastung. Bei den Einstiegs-Server versucht Fujitsu-Siemens mit dem Primergy TX120 die Umweltbelastung zu reduzieren. Bleibt nur zu hoffen, das bald in den anderen Server Kategorien auch entsprechende Geräte angeboten werden.
Aber auch andere kleine und große Hersteller entdecken das Thema Umwelt und Stromverbrauch für sich und ihre Kunden.

Ich hoffe also, dass bald ein Umdenken einsetzt und immer mehr Hersteller und Benutzer, sowohl im privaten, als auch geschäftlichen Bereich, sich Gedanken um die Umwelt machen. Auch 10% weniger Stromverbrauch trägt zum Umweltschutz bei.

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